Drehbuch Wartegg

Haben Sie Interesse am Drehbuch "Warten auf der Wartegg", geschrieben von Jean-Michel Räber, oder möchten selber ein Schloss-Stück inszenieren? warteggschauspielende Sie erhalten weitere Auskünfte zu Urheberrechten und Drehbuch bei Verein Theater Sinnflut Rorschach G. Etterlin, Schützenstrasse 16, 9400 Rorschach  

Exposee zum Stück „Warten auf der Wartegg“ - Ein theatralisches Bilderbuch

 Was wird gespielt? 

Eine Schauspieltruppe spielt das Stück „Warten auf der Wartegg". Das Drama in fünf Akten soll die Schicksale von Emigranten zeigen, die über die Jahrhunderte auf der Wartegg Asyl fanden. Leider kann das Stück aber nicht so gespielt werden wie geprobt, da andauernde „Pannen“ den Spielfluss unterbrechen.  

Die Pannen

Die Kostüme wurden gestohlen und man muss improvisieren. Immer wieder wird man rätseln, wer die Diebe sein könnten. Ein Schauspieler wird vermisst. Eine Jugendliche Darstellerin hat keine Lust auf alte Geschichten und ist ständig mit dem Handy unterwegs. Ein „Zuschauer“ unterbricht immer wieder, weil die historischen Fakten nicht stimmen. Die Technik fällt aus und man muss bei Fackellicht spielen.  

Die Konsequenzen der Pannen

Das Stück kann nicht chronologisch gespielt werden wie geplant. Man muss Szenen überspringen, ein ganzer Akt entfällt, Auszüge müssen gelesen werden, man muss mit Musik überbrücken und man muss warten, weil es nicht weitergeht.  

Die Hauptthemen

Flucht und Zeit. Durch die ständigen Unterbrechungen stellen die Darsteller das „Stück“ in Frage, bzw. sie stellen sich selbst in Frage und werden gezwungen, ihre Haltungen zum Thema „Flucht und Zeit“ zu überdenken. Als Theatermacher können wir dadurch „Historisches“ in einen Kontext von heute stellen.  

Das Ensemble

Etwa 12 erwachsene SchauspielerInnen, zwei Jugendliche und ein Chor.  

Spielort, Bühne und Kostüme

Möglicher Spielort ist eine Wiese mit Blick auf das Schloss und auf den Park. Gespielt wird auf einer Guckkastenbühne. Kein realistisches Bühnenbild, nur Elemente, die die jeweiligen Spielorte suggerieren: Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, die „Garderobe“ der Schauspieltruppe. Die Zuschauer sitzen entweder auf einer Tribüne oder auf Stühlen auf dem Boden, bzw. einem Holzboden. Kostüme: Die Kostüme wurden ja „gestohlen“, also muss „improvisiert“ werden, was die Möglichkeit zu phantasie - und humorvollen Kostümen gibt. Alles ist möglich.  

Musik

Ein Chor singt live mit bei den jeweiligen Krönungen, Beerdigungen, Hochzeiten, Geburtstagen und sonstigen Anlässen. Musik vom Band ist auch denkbar.  

Die Sprache

Es wird sowohl Hochdeutsch wie auch Schweizerdeutsch gesprochen. Adlige und Familie Drübenda sprechen Hochdeutsch; das Volk und die Schauspieler, wenn sie aus den jeweiligen Szene aussteigen, Schweizerdeutsch.  

Die Länge

Etwa zwei Stunden (inkl. 15-20 Min. Pause)